Auf dieser Seite entsteht im Laufe des Schuljahres eine Sammlung von Texten und Gedanken unserer Schülerinnen und Schüler.

Der Frühling (Anton)

Die Blumen fangen an zu blüh’n,

die Welt, die wird ganz bunt und grün.

Es gibt noch ein bisschen Matsch und Dreck,

doch der Winter, der ist jetzt weg.

Alle Bäume, ob groß oder breit,

alle machen sie sich auf den Frühling bereit.

Und dann zieht der Frühling übers Land,

und alle sind außer Rand und Band.

Darum liebe ich den Frühling (Elmo)

Im Frühling scheint die Sonne hell,

der Osterhase versteckt die Eier schnell.

Die Blumen blühen wunderschön,

ich möchte gern‘ nach draußen gern‘.

Ich habe einen großen Korb,

damit suche ich Eier an jedem Ort.

Darum liebe ich den Frühling.

Größter Schatz der Welt (Max)

Damals, so um 1860, lebten viele Schatzsucher. Drei davon hießen Mattis, Elmo und Benjamin. Sie hatten von einem Schatz gehört, der angeblich in einer Ruine liegen sollte. Diese Ruine sollte sich in einer anderen Welt befinden. Aber die drei hatten sich informiert: Sie hatten eine Karte gefunden und die sah richtig abenteuerlich aus!„Es wird wohl schwerer als gedacht“, dachten sie sich, „aber das schaffen wir! Jetzt müssen wir erst mal herausfinden, wo diese Welt ist.“ Elmo sagte: „Das machen wir so: Wir gehen in die Bibliothek, ich habe schon eine Idee.“ „Eine gute Idee“, sagte Mattis.

Dort angekommen, legten sie gleich los. Sie guckten sich alle Bücher an. Plötzlich schrie Elmo auf: „Ich habe das Buch gefunden! Es heißt ‚Wunderland‘ und es war sehr dick, ungefähr 1500 Seiten.“ Sie liehen das Buch aus und machten es sich zu Hause gemütlich. Elmo machte Feuer und kochte einen schönen, heißen Tee. Benjamin sagte: „Gemütlicher kann es gar nicht sein“, und er legte sich auf den Boden, der aus Stein war.Seine Freunde legten sich zu ihm und sie guckten das Buch an. Auf der Seite 1233 stand, dass sie auf einen Baum achten sollten, der aussah wie ein Elefant. Und sie mussten sich etwas merken: „Joldenwentui“. „Wie kann man sich so etwas merken?“, sagten alle gleichzeitig. Sie schrieben es sich auf und gingen los.Als sie beim Flughafen ankamen, kauften sie sich gleich ein Flugticket nach Brasilien. „Es geht erst um 13:30 Uhr los, es ist aber erst 11:00 Uhr“, jammerte Benjamin. „Das sind ja noch zweieinhalb Stunden!“ Mattis kaufte sich schnell ein paar Stifte und ein Malbuch, und Benjamin kaufte sich ein Spielzeug-Flugzeug.Endlich war es 13:30 Uhr. Sie stiegen in das Flugzeug ein und spürten eine gewaltige Vorfreude. Als sie in Brasilien landeten, riefen sie: „Endlich sind wir da!“ Aber Elmo sagte: „Hier sind wir erst in der Hauptstadt. In 70 Minuten sind wir erst richtig da.“

Am nächsten Morgen putzten sie sich die Zähne und zogen los in den Amazonas-Regenwald, um den Baum zu suchen. Benjamin packte seinen Rucksack und fragte seine Freunde: „Was soll man da wohl am besten einpacken?“ Elmo antwortete: „Ich würde eine Trinkflasche, einen Koffer, Gegengifte, ein Zelt, Seile und etwas zum Essen einpacken. Danke für den Tipp!“Dann ging es los. Als sie im Regenwald ankamen, suchten sie lange. „Wir haben jetzt schon fünf Stunden gesucht, aber noch nichts gefunden“, jammerte Elmo und baute sein Zelt auf. Mattis und Benjamin suchten weiter. Plötzlich schrie Benjamin: „Ich habe etwas Komisches gefunden!“ Seine Freunde stürmten zu ihm. Benjamin hatte einen Knopf gefunden, der in der Erde vergraben war. „Darf ich mal drücken?“, fragte er. Er drückte – und plötzlich schoss ein Baum aus der Stelle, wo der Knopf war.Der Baum war riesig. „Was soll das bedeuten?“, grübelte Benjamin. „Es bedeutet, dass der Baum der Weg ist“, sagte Elmo. „Wenn man einen Knopf drückt, wird er groß!“ Benjamin fragte: „Diesen Knopf, den ich in der Hand habe?“ „Ja, schon möglich“, sagte Elmo, „dann probiere ich das mal aus.“ Er drückte zum zweiten Mal auf den Knopf – und der Baum wuchs noch höher.„Jetzt brauchen wir die Seile“, sagte Elmo. „Dann klettern wir jetzt hoch oder was?“, fragte Benjamin. Elmo sagte: „Ich würde mich erst mal ausruhen.“ Am nächsten Morgen machten sie sich nach dem Frühstück ans Klettern. Zuerst hoch, dann die anderen. Als sie oben waren, sagte Elmo: „Joldenwentui – Joldenwentui!“ Plötzlich standen sie in einer sehr kalten Gegend.„Wo sind wir?“, fragte Mattis. „Anscheinend in der anderen Welt“, sagte Elmo. „Jetzt brauchen wir die Karte.“ „Ich zeichne mal den Weg“, sagte Benjamin. Auf der Karte sah man den Eiswall, die Küste der Vögel und das Meer der Monster.

„Okay“, sagte Elmo, „dann also als Erstes über den Eiswall.“ Mattis fragte: „Aber wie?“ Er hatte einen Plan: „Der Eiswall ist hart und rutschig, also müssen zwei Personen das Seil halten und die andere kann rüber springen. Der, wo dann drüben ist, wirft das Seil dann rüber und die anderen können sich rüber ziehen.“ „Gut, dann los“, sagte Elmo.Dann war Mattis drüben und hielt das Seil für Elmo und Benjamin. Als alle drüben waren, wurden sie plötzlich von Vögeln angegriffen. „Was sollen wir tun?“, fragten Elmo und Benjamin. Mattis sagte: „Klettert rüber! Ich habe schon eine Idee: Bei dir ist die ‚Umkehr‘, da können Vögel nicht fliegen!“ „Gute Idee, ich versuche mal zu springen“, sagte Mattis. Er schaffte es! „Juchu, ja super, geil, mega, yes!“, schrien alle. „Dann auf zur Ruine!“„Boah“, sagte Elmo, „so sind wir in 70 Minuten da.“ Und tatsächlich: „Jetzt sind wir da“, sagte Benjamin. Da stand sie. Die Ruine war aber zu. Davor stand ein Tisch und ein Zettel. „Da ist ein Zettel“, sagte Mattis, „ich lese mal vor.“Darauf stand:

„Hier gibt es keinen Schatz. Der Schatz ist, dass ihr dieses Abenteuer erleben durftet!“

Das gruselige Schullandheim (Philine)

Hallo, ich bin Ida. Ich wohne im Mutweg 3 und gehe in die vierte Klasse der Landhausschule in Wattinstadt. Unsere Klasse, die 4L, ist neulich ins Schullandheim gefahren – und zwar in die Stadt Grusel! Wir sind eine Stunde mit dem Zug gefahren und danach noch 25 Minuten gewandert. Dann war es endlich so weit: Wir waren da!Die ganze Klasse durfte sich erst einmal in Dreiergruppen umschauen. Ich, Tom und Lea stürmten sofort los. „Die Turmzimmer sind so schön!“, schwärmte Lea. Doch plötzlich landeten wir in einem ganz verstaubten Gang. „Wo sind wir denn hier gelandet?“, fragten wir uns.

Da vorne entdeckten wir eine Tür. Vorsichtig drückte Tom die Klinke herunter und öffnete sie. Wir brauchten eine Weile, bis sich unsere Augen an das dunkle Licht gewöhnt hatten. Wir machten ein paar Schritte in den Raum hinein, um besser sehen zu können – doch plötzlich: BUMM! Die Tür hinter uns fiel ins Schloss.Ich schrie: „Hilfe! Die Tür ist zugegangen und ich kriege sie nicht mehr auf!“ Wir versuchten und versuchten es, aber die Tür rührte sich nicht. Da hatte Tom eine Idee: „Lasst uns in diesem Raum umgucken, vielleicht gibt es ja noch eine andere Tür!“Wir sahen uns um. In dem Raum gab es einen Kamin, in dem ein kleines Feuer knisterte. Daneben stand ein alter Holzstuhl. Plötzlich hörten wir eine tiefe Männerstimme aus dem Kamin: „Was habt ihr hier zu suchen?“Wir antworteten mit ängstlichen Stimmen: „Wir wollten uns nur umgucken. Wenn Sie so nett wären, könnten Sie die Tür wieder aufschließen, damit wir gehen können?“„Nein!“, dröhnte die Stimme. „Natürlich nicht. Wenn ihr hier jemals wieder raus wollt, müsst ihr drei Aufgaben lösen!“ Die erste Aufgabe kam sofort: „Was ist 136 geteilt durch 4? Ihr habt zwei Minuten Zeit!“

Lea wurde panisch: „Worauf sollen wir das denn aufschreiben?“Aber ich hatte eine gute Idee: „Auf dem Boden liegt so viel Staub! Wir können mit unseren Fingern im Staub rechnen.“ Gesagt, getan – wir schrieben die Lösung schnell auf den Boden. Dann sagte die Stimme aus dem Kamin: „An der Wand steht etwas. Ihr habt noch 20 Minuten Zeit!“Lea las vor, was an der Wand stand. Es sah sehr seltsam aus:

„Dr Schls l f r d Tr bfndt sch ncht n dr Dck nd ncht m Bdn. Mn knn hn ncht rchn dr shn.“

Da hatte Tom den Geistesblitz: „Ich glaube, die Wörter sind ohne Vokale geschrieben!“Ich überlegte laut: „Dann würde da vielleicht stehen: Der Schlüssel für die Tür befindet sich nicht an der Decke und nicht am Boden. Man kann ihn nicht riechen oder sehen.“„Ja, das passt!“, sagte Tom.Lea kombinierte blitzschnell: „Der Schlüssel muss also hinter der Wand sein! Man kann ihn nicht sehen, aber vielleicht hören? Wir klopfen jetzt die Wände ab. Wenn es irgendwo hohl klingt, wissen wir, dass der Schlüssel dahinter ist!“Wir fingen sofort an, die Wände abzuklopfen. Plötzlich rief Tom: „Hier ist es hohl! Hier ist ein Geheimfach!“ Er griff hinein und tatsächlich: Da war der Schlüssel! Tom steckte ihn sofort ins Schloss und drehte ihn um.Die Tür sprang auf! Wir rannten so schnell wir konnten zu den anderen in den Speisesaal. Beim Essen sagten wir alle drei gleichzeitig: „Jetzt wissen wir, warum dieser Ort ‚Grusel‘ heißt!“

Die Geschichten -AG sucht den Frühling

Gedanken zum Frühling (Freya)

Ich kann den Frühling riechen,

mit den schönen Blumen wie Butterblume, Narzissen, Tulpen, Osterglocken und Löwenzahn.

Ich mag den Frühling so wie er ist.

Bunte Wälder, grüne Blätter, leicht pfeift der Wind um die Ohren.

Bienen und Vögel kommen zurück

und die Tiere werden von der Frühlingssonne aufgeweckt.

Eisdielen und das Tübinger Freibad werden wieder eröffnet.

Frühlingssinne (Emil)

SEHEN: Blumen- es wird grün

RIECHEN: Blumengeruch

SCHMECKEN: Mehr Früchte bei uns. Die Früchte schmecken lecker!

FÜHLEN: Es fühlt sich weicher an.

SPÜREN: Es wird wärmer

Man geht öfter Eis essen.

Es duftet schön.

Der Frühling ist manchmal auch Herbst, aber manchmal auch Sommer.

Der Wald im Frühling (Emil)

Im

Im Wald

Im Wald ist auch

Im Wald ist auch Frühling

Frühling von Erich

Ich rieche den Frühling-

am Duft schöner Blumen

Ich sehe den Frühling so –

an den Blumen und Knospen

Ich schmecke den Frühling-

an der Frühlingsrolle

Ich spüre den Frühling so-

dass es wärmer wird

Ich fühle den Frühling so-

dass ich Pusteblumensamen ins Gesicht geblasen kriege

Lolas Frühling (Merte)

Lola saß auf einer Wiese, die Sonne schien ihr warm in den Rücken und ein leichter Wind zerzauste ihre Haare. Mit der Hand strich sie durch das weiche Gras. Die Pflanzen wiegten sich leicht hin und her und eine Pusteblume verlor gerade ihre Schirmchen.

Lola liebte den Frühling. Sacht stand sie auf und beobachtete einen Falter, der sich auf einem Vergissmeinnicht niederließ. Langsam hoben und senkten sich die Flügel. Lola lief zu ihrem Lieblingsbaum, einer alten Weide und erklomm geschickt die knorrigen Zweige. Lola genoss es, einfach stundenlang hier zu sitzen und den Vögeln zu lauschen, die hier nisteten. Nun aber begab sie sich nach Hause. Sie wollte das Mittagessen nicht verpassen.

Frühlingsgedicht (Hanna)

Hanna erwachte um Viere

Da stand der Frühling vor der Türe

Wo Was Wie?

Und da lachte sie:

Ich kann den Frühling riechen

Ich kann ihn schmecken

Ich kann ihn einfach überall entdecken

Ich kann ihn sehen

Ich kann ihn fühlen

Ich kann ihn einfach überall spüren

Ich kann ihm winken

Ich kann darauf springen

Ich kann ein Frühlingslied singen

Was ist dir durch die Projektwoche wichtig geworden? (Klasse 4)

Jeder ist gleichberechtigt, ob dunkle oder helle Hautfarbe

Jeder ist gleich wertvoll

Dass man im Team mehr machen kann als alleine

Es ist mir wichtig, dass ich jetzt weiß wie es sich anfühlt, im Rollstuhl zu sitzen

Mir ist wichtig, dass alle gleiche Rechte haben

Dass keine über ein behindertes Kind lästert

Dass man im Team stärker ist als allein

Dass alle verschieden sind und jeder so sein soll wie er ist

Dass niemand perfekt ist

Die Projektwoche hat für mich sehr viel bedeutet, weil sie mir gezeigt hat, dass die um dich rum genauso wertvoll sind wie ich

Mir ist wichtig, dass jeder so sein kann wie er ist

Dass wir zusammen ein unfassbar starkes Team sind

Im Team kommt man weiter

Jeder ist wertvoll

Dass man im Team weiter kommt wenn man alleine nicht mehr weiter kommt

Dass es egal ist was man kann und dass man immer im Team stärker ist

Dass jeder was besonderes ist

Jedes Kind hat recht mitzuentscheiden

Jeder Mensch auch mit Behinderung ist gleich gut und wertvoll wie ein anderer

Dass alle zusammenarbeiten

Zusammen sind wie stark

Ich weiß jetzt wie es ist wenn man im Rollstuhl sitzt

Alle Menschen sind wertvoll

Dass wir alle zusammenhalten müssen

Dass alles im Team leichter wird

Dass ich Menschen nicht wegen dem Aussehen beleidige

Dass ich nicht aufgebe

Wofür bist du dankbar?

Dass ich in die Schule gehen kann

Dass ich bin wie ich bin und nicht behindert und zur Schule gehen kann

Dass ich nicht im Krieg lebe

Dass ich sauberes Trinkwasser habe

Dass ich in einer tollen Familie geboren wurde

Dass ich keine Kinderarbeit machen muss

Dass ich kluge Eltern habe und meine Familie mich liebt

Dass meine Eltern mir so viel ermöglichen mich unterstützen und alles versuchen, mir und meinem Bruder möglich zu machen DANKE

Dass ich mich zu Hause sicher fühlen kann

Dass so viele Meschen um mich herum sind, die mich lieben und die ich liebe

Dass die Schule so cool ist

Dass die Kö so cool ist

Dass ich eine Schwester habe und meine Eltern sehr sehr nett sind

Dass ich zwei Beine habe und zwei Arme und zwei Augen

Dass ich zur Schule gehen kann und dass ich in Sportvereine gehen kann

Dass ich eine tolle Familie habe und gute nette Eltern

Dass ich ein Dach übern Kopf habe und dass ich genügend Essen und Trinken habe

Dass meine Eltern mich nicht schlagen

Dass ich in die Schule gehen kann

Dass in Tübingen kein Krieg ist

Dass ich bin wie ich bin und nicht behindert

Dass ich auf so einer coolen Schule bin

Ich bin dankbar dass meine Mama helfen durfte

Dass meine Lehrerinnen und alle anderen mir das Nötige gezeigt haben

Das

Das Eis

Das Eis ist

Das Eis ist lila

Das Eis ist lila und

Das Eis ist lila und blau

Das Eis ist lila und blau mit

Das Eis ist lila und blau mit Streuseln

Das Eis ist lila und blau mit Streuseln, mit

Das Eis ist lila und blau mit Streuseln, mit blauen

Das Eis ist lila und blau mit Streuseln, mit blauen Streuseln

AUS

Treppengedicht zum Thema „Eis“ von Finn Sulz, Klasse 2